Die Zukunft von Bargeld ist ungewiss. Die Bundesbank hat in ihrem jüngsten Monatsbericht eine Aussage gemacht, die besorgniserregend ist: Der Zugang zu Bargeld ist demnach nicht mehr bundesweit gesichert.
Die Zeiten, in denen man problemlos an Geld kommen konnte, scheinen vorbei zu sein. Die Frage ist, ob Bargeld langsam aus unserem Alltag verschwindet.
Die Bundesbank wies darauf hin, dass die Anzahl der Bankfilialen und Geldautomaten stetig sinkt. Gleichzeitig berichten immer mehr Bürger, dass es immer schwerer wird, an Bargeld zu gelangen. Zukünftig sei eine gute Bargeldverfügbarkeit in Deutschland nicht weiter selbstverständlich, so die Bundesbank.
Trotz der Tatsache, dass die Deutschen immer häufiger bargeldlos bezahlen, sind Scheine und Münzen nach wie vor das meistgenutzte Zahlungsmittel in Deutschland. Rund 51 Prozent von allem, was im Alltag gekauft wird, begleichen Menschen in Deutschland mit Bargeld. Darüber hinaus wird Bargeld vor allem in Krisen nachgefragt und viele Menschen in Deutschland setzen weiterhin auf das Sparen mit Scheinen und Münzen.
Fakt ist, um an ihr Bargeld zu kommen, wählen 90 Prozent der Deutschen die herkömmliche Variante: die Bank, also der Bankautomat oder am Schalter. Etwa 3,6 Millionen Menschen in Deutschland müssen aber in eine andere Gemeinde fahren, um überhaupt eine Bankfiliale oder einen Bankautomaten zu finden. Nach Berechnungen der Bundesbank müssen Bürger durchschnittlich 1,7 Kilometer zurücklegen, um sich mit Bargeld zu versorgen. Allerdings ist das nur ein statistischer Durchschnittswert der von Ballungsgebieten stark beeinflusst wird. Im Einzelfall sei der nächste Bankautomat fünf Kilometer oder weiter entfernt.
Die Bankfilialen haben sich von rund 53.000 im Jahr 2002 auf rund 21.000 im Jahr 2023 mehr als halbiert. Die Anzahl der Geldautomaten ist ebenfalls inzwischen deutlich rückläufig. Mehr 3,5 Millionen Menschen müssen bereits ihre eigene Gemeinde verlassen, um sich bei einem Kreditinstitut mit Bargeld zu versorgen.
In Befragungen der Bundesbank hat sich der Anteil derjenigen, die es als ziemlich schwierig oder sehr schwierig empfinden, zu einem Geldautomaten oder Bankschalter zu gelangen, von sechs Prozent im Jahr 2021 auf 15 Prozent im Jahr 2023 mehr als verdoppelt. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Nutzung von Bargeld in Deutschland überhaupt noch Zukunft hat oder ob es langsam aus unserem Alltag verschwindet. Digitale Alternativen gibt es genug und es werden ständig mehr.
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Das ist doch nichts Neues! Es hört sich so an als wenn die Bundesbank für diese Entwicklung verantwortlich ist! Die Politik ist für diese Bargeldlose Diskussion, Entwicklung und Panikmache verantwortlich NUR BARES IST WAHRES. Die Preisspirale und das Einsparungeheuer das Überleben im Kampf um Marktanteile sind mit dafür verantwortlich. Aber so schnell geht das auch nicht dazu werden noch Jahre in Land gehen.Die Wirtschaft liegt am Boden und da wird man sich überlegen müssen ,ob man den Menschen die das Geld so einsetzen und verwalten, damit Sie sich teuere Autos im Alter vom Ersparten leisten und noch kaufen können.
Estland hat ein Lenindenkmal abgebaut.
Derauf hin hat Russladn das Bankensystem, Estlands, mehren Tage lahm gelegt.
Man sollte es sich zweimal überlgen, ob man sich durch wegfall des Bargeldes, angreibar macht.
Es würden auch Ersatzwährguen entstehen. Gab sogar mal Zigaretten als Währug.
Denkbar währen auch fremde Währungen.
Darauf hin könnten Zentralbangen weniger oder keinen Einfluss auf den Geldverkehr, Zinsen..., nehmen.
Ob da gewünscht ist, ist fraglich.
Wir lassen uns von einem kriegerischen und verkommenen Verbrecherstaat regieren. Da kann ich nur rufen: "Volk steh auf"! Ich wäre trotz meines hohen Alters dabei!
Dies ist doch eindeutig der nächste Schritt zur totalen Überwachung der Menschen um ja auch alles zu kontrollieren - George Orwell läßt grüssen - Big Brother ist watching you
Dann wird der gläserne Bürger Realität: alles kann überwacht werden
Und wenn der Bürger nicht regierungskonform ist, kann er ganz leicht gesteuert werden, indem man ihm den Zugang zu seinem Geld verwehrt oder es plötzlich gar nicht mehr existent ist. Übrigens braucht man für die Bargeldauszahlung schon lange keine Bank/Geldautomaten mehr. Inzwischen gibt es nämlich etliche Discounter/Super-und Baumärkte, die auf Wunsch wie am Bankschalter Bargeld auszahlen.
Bargeld abschaffen ist Unsinn. Es bezahlen zwar Viele mittels Karte, aber nicht alle... Durch die Kartenzahlung kann man genau verfolgen, wo der Bürger einkauft und in welcher Höhe. er kauft.
Wenn man das Bargeld abschafft, dann haben uns die Banken voll im Griff. Da nutzt es auch nicht, wenn Discounter oder andere Geld auszahlen, wenn das Bargeld verschwindet weil es dann keiner mehr annimmt.
Schliesslich gehört das Geld, welches ich auf der Bank einzahle, mir. Es ist mein Eigentum und nicht das der Bank.Man käme dann nur noch an sein Geld wenn man etwas kauft, ansonsten nicht. Ob diese Vorgehensweise mit dem Grundgesetz vereinbar ist, möchte ich infrage stellen.
Das Recht auf Eigentum muss uneingeschränkt möglich sein .